Was ist ein Datenlogger?

Unter einem Datenlogger  versteht man ein prozessorgesteuertes Gerät, das Daten digital aufnimmt und speichert. Sie existieren sowohl für den privaten als auch für den professionellen Gebrauch. Diese Mikrocomputer können Daten, die zu Beginn in digitaler oder in nichtelektrischer Form vorliegen, sehr genau erfassen. Sind diese Daten nicht digital, werden sie mit Hilfe von Sensoren und Hardware umgewandelt. Dies ist zum Beispiel bei der Messung von Temperaturen der Fall. Wie das im Namen enthaltene Wort „logger“ schon andeutet, kann man sie mit dem Logbuch eines Schiffes vergleichen, in dem alle wichtigen Informationen erfasst werden.

Was ist ein Minidatenlogger?

Ein Minidatenlogger ist ein Logger in besonders kleiner Größe. Trotz des geringeren Formats weist er eine hohe Speicherkapazität auf. Minidatenlogger werden verwendet, wenn die geringe Größe eine wichtige Rolle spielt, weil zum Beispiel auf das Gewicht oder die Unauffälligkeit Wert gelegt wird.

Vorteile und Funktionen

Ein Datenlogger bzw. Minidatenlogger erspart einem tägliche Messungen sowie die oft mühsame, manuelle Eingabe von Daten zur Auswertung. Außerdem wird nicht nur Aktuelles, im selben Moment Gemessenes, wie bei einem herkömmlichen Messgerät, sondern der gesamte Verlauf in einer Art Logbuch angezeigt. Dank hoher Speicherkapazitäten und einer integrierten, genauen Uhr hat man in diesem Logbuch den Überblick über Daten eines beliebig langen Zeitraums. Auch eine Fernabfrage ist in vielen Fällen möglich. Dies geschieht zum Beispiel durch M2M-Kommunikation, also über das Mobilfunknetz. Besonders an unzugänglichen oder gefährlichen Stellen, wie Schächten oder Gebieten, bei denen das Lawinenrisiko gemessen wird, ist das von großem Nutzen. Falls Messungen von den erwünschten Werten abweichen oder etwas defekt zu sein scheint, kann man durch eine automatische Alarmierung sofort informiert werden und den Fehler schnell beheben. Geeignete SIM-Karten für M2M-Kommunikation finden Sie bei M2M-mobil.

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